Wenn neue AI-Tools im großen Stil ausgerollt werden, passiert oft etwas Interessantes: Manche steigen sofort ein. Andere zögern. Und viele sind sich nicht ganz sicher, wie diese Tools in ihren Arbeitsalltag passen. Genau in dieser Situation befand sich Daimler Truck, als Microsoft 365 Copilot und Copilot Chat unternehmensweit verfügbar wurden. Die Tools waren da. Aber Vertrauen, Konsistenz und die tägliche Nutzung variierten stark. 😯
Gemeinsam mit Bots & People wollte Daimler Truck das ändern. Nicht mit verpflichtenden Trainings oder langen Theorie-Sessions, sondern mit Lernen, das sich praxisnah und wirklich hilfreich anfühlte.
Sechs Monate später hat AI-Upskilling-Programm weltweit mehr als 20.000 Mitarbeitende erreicht. 😳👏🏻

Unser Ausgangspunkt war eine einfache Frage
Der Ausgangspunkt war nicht: „Wie vermitteln wir AI-Kompetenz?“
Sondern: „Wo fühlt sich Arbeit heute unnötig schwer an?“ 👀
Mitarbeitende verbrachten Stunden damit, E-Mails zu schreiben, Meetings zusammenzufassen, Dokumente vorzubereiten und nach den richtigen Worten zu suchen. Wenn AI bei diesen alltäglichen Aufgaben auch nur ein bisschen helfen könnte, würde sich die Wirkung schnell summieren. Gleichzeitig wollte Daimler Truck sicherstellen, dass AI sicher und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Mit gemeinsamen Standards, und nicht nach Bauchgefühl.
Damit war das Ziel klar: Menschen dabei unterstützen, AI zielgerichtet einzusetzen. So, dass es ihnen wirklich hilft. Und sich dabei gut anfühlt. 💜

Lernen, das ins echte Leben passt
Gemeinsam entwickelten Daimler Truck und Bots & People ein Lernökosystem im Multi-Format, das sich daran orientierte, wie Menschen tatsächlich arbeiten.
Statt auf ein einziges Trainingsformat zu setzen, kombinierte das Programm:
- Live Sessions und Deep-Dive Workshops mit echten Business-Use-Cases
- Rollenspezifische Spotlight-Sessions für Bereiche wie Sales, Finance, Production, R&D und IT
- Prompting-Challenges mit kurzen täglichen Übungen, um Routinen aufzubauen
- Gamifizierte Formate wie AI-Contests und Treasure Hunts, um zum Experimentieren anzuregen
- Eigene Leadership-Sessions, um Top-down-Alignment zu sichern
Alle Formate folgten einem 70:20:10 Lernmodell, das praktische Erfahrung, soziales Lernen und strukturiertes Wissen ausbalanciert.
Das Ergebnis: Lernen, das relevant, praxisnah und sofort hilfreich war. Nicht theoretisch oder abstrakt.
Kein Druck, keine Vorgaben
Eine wichtige Entscheidung wurde gleich zu Beginn getroffen: Die Teilnahme am AI-Upskilling-Programm sollte komplett freiwillig sein.
Damit das funktioniert, konzentrierte sich das Team darauf, Hürden abzubauen. Die Anmeldung war einfach. Die Sessions waren für alle Teilnehmenden kostenlos. Die Kommunikation war klar und nahbar.
Statt über „Large Language Models“ zu sprechen, war die Botschaft einfach:
Das könnte dir Zeit sparen. Komm vorbei und schau, ob es dir hilft.
Und das Angebot haben Mitarbeitende angenommen.

Rollout, Schritt für Schritt
Die Initiative wurde in drei Wellen ausgerollt.
Sie startete in der DACH-Region, wo die Formate pilotiert und optimiert wurden. Von dort aus ging es weiter nach Nordamerika und schließlich zu Teams in LATAM, Japan, der Türkei und weiteren Regionen.
Unterwegs wurde alles an lokale Bedürfnisse angepasst und in sechs Sprachen umgesetzt, damit Mitarbeitende in einer natürlichen Umgebung lernen konnten.

Was sich verändert hat
Nach sechs Monaten sprachen die Ergebnisse für sich.
In über 350 Live Sessions wurden mehr als 20.000 AI-Upskilling-Teilnahmen verzeichnet. Die monatliche aktive Nutzung von M365 Copilot Chat stieg um 85%, und über 90% der Teilnehmenden gaben an, sich im Umgang mit AI bei der Arbeit sicherer zu fühlen.
Viele berichteten außerdem, dass sie bei Routinetätigkeiten ein bis zwei Stunden pro Woche sparen. Und ebenso wichtig: AI wurde unternehmensweit konsistent und compliant eingesetzt.
Die Initiative wurde zudem im Rahmen einer Nominierung für die HR Awards in Berlin gewürdigt und bei der LearnTec vorgestellt, einer der führenden europäischen Konferenzen für Learning & Technology.

Was das zeigt
Diese Initiative hat gezeigt: Man muss Menschen nicht dazu zwingen, über AI zu lernen.
Für Daimler Truck war das ein wichtiger Schritt, um langfristige AI-Kompetenzen im ganzen Unternehmen aufzubauen.Und für uns bei Bots & People ist es ein tolles Beispiel dafür, was passiert, wenn Lernen mit Blick auf Menschen gestaltet wird. Nicht nur auf Tools.









